Best-MK 1812

niedrigviskos, kapillar, zum nachträglichem Auftrag geeignet, anaerob und Licht aushärtend
Festigkeitsklasse: hochfest
Aushärtungsmethode: anaerobic/lightcuring
Viskosität: 15 mPa s
Chem. Basis: Di-Methacrylatester
Endfestigkeit: 8 Stunden
Handfestigkeit: 5 - 15 Minuten (anaerob), 20 - 40 Sekunden (Licht)
Farbe:

BEST-MK 1812 ist ein einkomponentiger, lösungsmittelfreier, hochfester und kapillarer anaerob/lichthärtender Klebstoff auf Basis eines Di-Methacrylatesters. Zusätzlich zum anaeroben Aushärtemechanismus läßt sich der Klebstoff durch Belichten mit Licht der Wellenlänge von 400 bis 500 nm sehr schnell aushärten.

BEST-MK 1812 wird bevorzugt in der Serienfertigung und bei Anwendungen, in welchen innerhalb von Sekunden Handfestigkeit erreicht werden soll, eingesetzt. Der Klebstoff ist besonders geeignet zum Befestigen coaxialer Fügeteile, wie z.B. Lager, Buchsen und Welle/Nabe-Verbindungen, und zum Abdichten von Spalten in Metallbauteilen bis zu einem Spalt von 0,05 mm und zum Sichern und Dichten von Gewindeverbindungen bis zu einer Gewindegröße von M5 und zum Imprägnieren von Gußteilen. Ein weiteres Einsatzgebiet ist das Sichern und Dichten von Gewindeverbindungen. Durch seine verzögerte Aushärtung ist er besonders gut zum Auftragen durch Dosiergeräte geeignet. Der Klebstoffüberschuss kann bei diesen Anwendungen mittels Bestrahlung mit Licht innerhalb von Sekunden ausgehärtet und sofort eine partielle Aushärtung erzielt werden, welche es ermöglicht, das Bauteil ohne Wartezeiten weiter zu verarbeiten. Der Klebstoff wird hierbei mittels Licht ausgehärtet. In den Schattenzonen härtet der Klebstoff durch seinen anaeroben Aushärtemechanismus aus. Durch seine sehr gute Kapillarwirkung ist der Klebstoff zum nachträglichen Auftrag geeignet. Defekte Bauteile können hiermit repariert werden, ohne dass die Verbindung vorher gelöst werden muss. Dadurch ergeben sich Zeit- und Kosteneinsparungen.

BEST-MK 1812 vereint hohe Festigkeit mit sehr guter Chemikalienbeständigkeit. Bei Gewindeverbindungen werden Festigkeiten erreicht, welche beim Losdrehversuch zum Bruch der Schraube oder zur Zerstörung des Gewindes führen können. Durch seine extrem niedrigviskose Einstellung ist eine sehr gute Kapillarwirkung und somit eine gute Benetzung der Fügeteiloberfläche gegeben. Der Klebstoff ist besonders zum nachträglichen Auftrag geeignet. Aufgrund seiner niedrigen Viskosität wird er kapillar auch in feinste Haarrisse und Spalte eingezogen und härtet dort aus. Eine Handfestigkeit in sekundenschnelle wird durch Belichten des Klebstoffüberschusses mittels einer Aushärtelampe mit Licht im Wellenlängenbereich von 400 bis 500 nm erzielt.

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